Wasserarbeit

Wasserarbeit

Die Wasserarbeit ist erst seit 2011 als offizielle Hundesportart in Deutschland anerkannt. Dabei meistert der Hund zusammen mit seinem Menschen als Team verschiedene Aufgaben am und natürlich im Wasser. Trainiert wird in verschiedenen Leistungsklassen, deren erfolgreiche Ausbildung in einem Diplom mündet. Ursprünglich zielte die Wasserarbeit auf besonders große und mitunter am Land schwerfällige Hunderassen ab, wie zum Beispiel dem Neufundländer und Landseer, aber auch dem Retriever. Auf diese großen Hunderassen abgestimmt, wurde zunächst das A-, B-, C- und D-Diplom eingeführt, mit zunehmendem Schwierigkeitsgrad.

Bei den Diplomen A und B werden jeweils fünf Übungen gefordert, davon zwei am Land und drei im Wasser. Bei dem C-Diplom werden fünf Übungen im Wasser gefordert. Übungen am Land fallen weg, jedoch wird eine bestandene Begleithundeprüfung vorausgesetzt. Diese ist auch Voraussetzung für das D-Diplom, bei dem per Los sechs aus insgesamt zehn Übungen ausgewählt werden.

Um auch die kleineren Hunderassen nicht zu benachteiligen, wurden die sogenannten Potpourri Diplome eingeführt. Hierbei handelt es sich um das PPB-, PP- und PP1-Diplom. Anders als bei den vier vorangegangenen Diplomen, finden die geforderten Übungen unter einem bestimmten Zeitlimit statt. Die kleineren Hunde apportieren nur ein an ihr Gewicht angepassten Gegenstand und bergen keine Personen aus dem Wasser oder ziehen ein Boot. Bei allen drei Diplomen werden fünf Übungen gefordert.

Als Zusatz gibt es noch das Team-Arbeits-Diplom und das Team-Arbeits-Diplom Advance. Anders als bei den vorangegangen Diplomen, dienen diese ausschließlich dazu, die Eignung und Fähigkeiten des Hundes für den Einsatz im Team mit seinem Hundeführer zu prüfen. Es werden fünf/sieben Übungen gefordert, von denen zwei/eine am Land und drei/sechs im Wasser stattfinden.

Die Prüfungsinhalte der einzelnen Diplome können in der Prüfungsordnung der Wasserarbeit nachgeschaut werden.